17. Oktober 2026
„Weiterklang“ Eröffnungs-Liederabend
„Weiterklang“ oder „Wenn der Frühling vergeht“
Liederabend zum Thema der Natur, Sehnsucht, Vergänglichkeit und Hoffnung. Mit Darius Hermann (Bariton) und Levi Fuchs (Klavier)
Am Samstag, 17. Oktober 2026, um 17.00 Uhr eröffnet Ars Augusta e. V. im Schloss Krobnitz (Alte Schmiede) die neue Konzertreihe Lied an der Neiße. Das Festival verbindet preisgekrönte junge Künstlerinnen und Künstler der beiden Ausgaben des Liedwettbewerbs Bolko von Hochberg und führt sie an besondere Orte diesseits und jenseits der Neiße. Die Reihe 2026–2028 ist zugleich Vorbereitung auf das Schubert-Jahr 2028.
Den Auftakt geben zwei mit Sachsen verbundene Musiker: der Görlitzer Pianist Levi Fuchs, der sein Klavierstudium in Dresden abgeschlossen hat, und der Leipziger Bariton Darius Herrmann. Gemeinsam bilden sie ein Liedduo, mit dem sie auch am Wettbewerb teilgenommen haben.
Unter dem Titel „Weiterklang“ oder „Wenn der Frühling vergeht“ singen und spielen sie Lieder und Klaviermusik der Romantik – Schubert, Wolf, Brahms, Mahler und Rachmaninow – zu Natur, Sehnsucht, Vergänglichkeit und Hoffnung.
Samstag, 17. Oktober 2026, 17.00 Uhr
Programm
Franz Schubert (1797–1828)
Im Frühling, D 882 (Text: Ernst Schulze)
Der Wanderer, D 489 / op. 4 Nr. 1 (Text: Georg Philipp Schmidt von Lübeck)
An den Mond, D 259 (Text: Johann Wolfgang von Goethe, „Füllest wieder Busch und Tal“)
Der Musensohn, D 764 / op. 92 Nr. 1 (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
Hugo Wolf (1860–1903)
Im Frühling (aus den Mörike-Liedern; Text: Eduard Mörike)
Johannes Brahms (1833–1897)
Intermezzo F-Dur, op. 118 Nr. 5 (Klavier solo; aus den Sechs Klavierstücken)
Hugo Wolf (1860–1903)
aus dem Italienischen Liederbuch (Text: Paul Heyse nach italienischen Volksliedern)
Nr. 3 Ihr seid die Allerschönste
Richard Strauss (1864–1949)
Heimliche Aufforderung, op. 27 Nr. 3 (Text: John Henry Mackay)
Sergei Rachmaninow (1873–1943)
Сирень (Flieder), op. 21 Nr. 5 (Text: Jekaterina Beketowa)
Не пой, красавица, при мне (Sing nicht, Schöne), op. 4 Nr. 4 (Text: Alexander Puschkin)
Prélude D-Dur, op. 23 Nr. 4 (Klavier solo; aus Dix préludes)
Franz Schubert (1797–1828)
Gebet während der Schlacht, D 171 (Text: Theodor Körner)
Gustav Mahler (1860–1911)
aus den Kindertotenliedern (Text: Friedrich Rückert)
Nr. 2 Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen
aus Des Knaben Wunderhorn (Text: Achim von Arnim / Clemens Brentano)
Das irdische Leben
Urlicht
Biografien
Darius Herrmann
Der deutsche Bariton Darius Herrmann wurde 2002 in Ashiya, Japan, geboren. Erste gesangliche Erfahrungen sammelte er als Solist und Chorsänger am Staatstheater am Gärtnerplatz und im Thomanerchor Leipzig. Seit 2022 studiert er Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in der Klasse von Professor Roman Trekel.
In Hochschulproduktionen sang er die Voce in Mozarts Idomeneo (2024), den Frank in Johann Strauss’ Die Fledermaus (2025) sowie den Alberich in Ausschnitten aus Wagners Das Rheingold. Weitere Verpflichtungen führten ihn in der Spielzeit 2024/25 an die Deutsche Oper Berlin zum Projekt Neue Szenen und 2026 zu einem Konzert der Internationalen Siegfried-Wagner-Gesellschaft in der Elbphilharmonie Hamburg.
In der Spielzeit 2026/27 ist Darius Herrmann Akademist des RIAS Kammerchors Berlin. Er ist Stipendiat der Giovanni-Omodeo-Stiftung.
Levi Fuchs
Der deutsche Pianist Levi Fuchs wurde 2003 in Görlitz geboren. Mit neun Jahren begann er Klavier zu spielen und sammelte schon als Jugendlicher praktische Erfahrung als Begleiter von Chören und Vokalensembles. Als Liedbegleiter gewann er zahlreiche Preise und entwickelte früh ein besonderes Gespür für die Zusammenarbeit mit Sängerinnen und Sängern. Von 2019 bis 2021 besuchte er das Sächsische Landesgymnasium für Musik in Dresden. 2021 begann er das Bachelorstudium Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP) an der Hochschule für Musik Dresden bei Professor Karl-Heinz Simon. Er nahm unter anderem an Meisterkursen bei Professor Christian A. Pohl, Professor Michael Schütze und Martin Helmchen teil und vertieft seither seinen Klavierton und die Liedgestaltung.
Schloss Krobnitz – Alte Schmiede
Am Friedenstal 5
02894 Reichenbach/O.L.
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+49 35 828 88 700
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